Interner KI-Chat macht komplexes Sensorik-Wissen in Sekunden nutzbar

ME-Messsysteme bündelt Produkt- und Entwicklungswissen in einem internen KI-Chat. Mitarbeiter:innen finden Datenblätter, Anschlussdetails und Fachwissen in Sekunden. Antworten bleiben nachvollziehbar, weil Quellen verlinkt sind. So sinken Weiterleitungen, und Reaktionszeiten im Alltag werden kürzer.

Kunde

ME-Meßsysteme ist ein mittelständischer Technologieführer für 3D/6D-Kraft-Moment-Sensorik.

ME Meßsysteme ist ein mittelständischer Technologieführer für Sensorik und Auswerteelektronik mit eigenem Kalibrierlabor. Entwicklung und Fertigung erfolgen in Deutschland, nahe Berlin, am Standort Hennigsdorf. Die Produkte finden sich nahezu Überall z.B. zur Steuerung in Operationsrobotern, Robotern in hochautomatisierten Fertigungsstraßen sowie durch die Luft- und Raumfahrt sogar im Weltall.

Ausgangssituation:

Komplexes Wissen. Im Alltag schwer auffindbar.

  • Kritisches Wissen ist personengebunden und verteilt auf wenige Schlüsselpersonen
  • Expert:innen werden von Anfragen und E-Mails überrollt und sind schwer verfügbar
  • Support- und Vertriebsfragen wandern durch mehrere Stationen, bis jemand antworten kann
  • Technische Details liegen tief in Datenblättern, Wiki und Entwicklungsdokumenten
  • Ohne zentralen Zugang suchen Teams lange oder fragen direkt bei Einzelpersonen nach
  • Externe KI-Nutzung birgt Abflussrisiken für interne Informationen
  • Viele Nutzer:innen, aber kein einheitlicher KI-Standard im Unternehmen

Wissensbasis für ME-Wissen aufgebaut

Wir bündelten verteiltes Produkt- und Prozesswissen in einer strukturierten Wissensbasis. So werden Antworten auch dann möglich, wenn Schlüsselpersonen nicht erreichbar sind. Quellen bleiben verlinkt und prüfbar.

  • Datenblätter, Website-Inhalte und interne Doku zentral eingebunden
  • Wiki und HubSpot-FAQs in ein einheitliches Wissensbild überführt
  • Informationen so aufbereitet, dass sie schnell auffindbar sind
  • Antworten immer mit Quellenlinks für schnelle Prüfung
  • Ergebnis: weniger Nachfragen bei Expert:innen, schnellere Reaktionszeiten
Screenshot des internen KI-Chats „ME-Expert Wissen“ mit quellenbasierter Antwort und automatischer Dokumentenabfrage.
Screenshot des Agents „ME-Expert Entwicklung“ mit Fachantwort zu Kraftsensorik, Formeln und Navigation durch technische Quellen.

Domainspezifische „Sensors.AI“ getrennt bereitgestellt

Wir schufen eine zweite Wissensbasis nur für Sensorik und Messtechnik. Sie bleibt bewusst getrennt vom Alltagswissen. So wird Entwicklungswissen nutzbar, ohne es zu streuen.

  • Fachbücher, Veröffentlichungen und interne Entwicklungspapiere integriert
  • Separater Wissensraum getrennt ansteuerbar gemacht
  • Nutzung nur bei Bedarf oder in speziellen Agents erlaubt
  • Schwerpunkt auf belegbarer, erklärbarer Fachauskunft gelegt
  • Ergebnis: starke Unterstützung in Entwicklung, bei klarer Zugriffskontrolle

Agents für klare Anwendungsfälle eingerichtet für über 50 Nutzer:innen

Wir richteten mehrere Agents für konkrete Aufgaben ein. So starten Mitarbeiter:innen schnell im richtigen Modus. Das reduziert Fehlbedienung und steigert Qualität.

  • ME Expert Wissen für Datenblätter und technische Details
  • ME Expert Arbeit für Texte, Briefings und Aufgabenableitung
  • ME Expert E-Mail für Entwürfe mit Betreff und Struktur
  • ME Expert Entwicklung für komplexe Berechnungen und Tiefe
  • Zugriffe je Agent auf passende Wissensräume begrenzt
  • Ergebnis: weniger Weiterleitungen, konsistente Antworten je Anwendungsfall
Screenshot des internen KI-Chats mit vorkonfigurierten ME-Expert-Agents für Wissen, Alltag, E-Mail und Entwicklung für über 50 Mitarbeiter:innen.
Screenshot eines Team-Channels in Open WebUI mit geteiltem Chatverlauf und Agent-Unterstützung im gemeinsamen Arbeitsraum.

Zusammenarbeit und Teilen im Tool ermöglicht

Wir machten den Chat zu einem gemeinsamen Arbeitsraum. Wissen bleibt nicht im Einzelchat hängen. Ergebnisse werden auffindbar und wiederverwendbar.

  • Chats automatisch sortiert und in Ordnern organisierbar gemacht
  • Chats zwischen Mitarbeiter:innen teilbar gestaltet
  • Channels für Coworking&Fachthemen wie Elektronik oder Konstruktion aufgesetzt
  • KI kann in Diskussionen gezielt hinzugerufen werden
  • Notizen anlegbar und teilbar für wiederkehrende Aufgaben
  • Ergebnis: schnelleres Abstimmen, weniger Kontextverlust im Team

Qualität durch Feedback und Nachschärfung gesichert

Wir etablierten Feedback direkt an jeder Antwort. So wird sichtbar, wo Wissen fehlt. Prompts und Inhalte werden gezielt nachgeschärft.

  • Daumen hoch/runter zur schnellen Bewertung aktiviert
  • Schlechte Antworten systematisch analysiert
  • Prompts und Agent-Regeln gezielt nachjustiert
  • Fehlendes Wissen als Content-Aufgabe identifiziert
  • Fokus auf belegte Antworten ohne Zusicherungen gelegt
  • Ergebnis: Die KI wird im Betrieb besser, statt nur einmal „ausgerollt“ zu werden. Das reduziert Halluzinationen im Alltag und schafft eine belastbare Grundlage für spätere Automatisierung.
Screenshot der Feedback-Übersicht in Open WebUI mit Daumen-Bewertungen zur Qualitätsmessung von KI-Antworten.
Screenshot der Rechteverwaltung in Open WebUI mit Berechtigungs-Dialog für Rollen, Zugriffe und Governance-Einstellungen.

KI-Einsatz sicher skaliert – mit Governance, Zugriffssteuerung und belegbaren Antworten

Wir stellten den KI-Chat intern und datenschutzkonform bereit. So fließt kein Wissen in externe Tools ab. Gleichzeitig bleibt steuerbar, wer was nutzen darf. Vorkonfigurierte Agents geben Orientierung und verhindern Fehlanwendungen.

  • Datenschutzkonforme Bereitstellung / kein Datenabfluss
  • Kontroll- und Governance-Möglichkeiten
  • Guidance über vorkonfigurierte Agents 
  • Komplexe Nutzer- und Rechtesteuerung
  • Intelligente Retrieval-Logik: mehrere Suchanfragen/Queries pro Frage, liest bei Bedarf viele Quellen (z. B. 5–60)
  • Quellenbasierte, „belegbare“ Antworten (Explainable/Traceable: Quellen per Link einsehbar)

Unzählige weitere Funktionen, die den Alltag spürbar erleichtern

Open WebUI ist nicht nur ein KI-Chat. Es ist eine Arbeitsoberfläche für Wissen, Inhalte und Zusammenarbeit. Neben Recherche und Antworten unterstützt es verschiedene Medienformate, Teamarbeit und Qualitätssteuerung. So wird die KI im Alltag nutzbar, auch für Mitarbeiter:innen ohne KI-Routine, und lässt sich gleichzeitig sauber skalieren und wirtschaftlich betreiben.

Screenshot des KI-Chats mit Menü zum Hochladen von Dateien, Anhängen von Notizen und Referenzieren von Chats.
Referenzieren von Chats, Dateien hochladen, Notizen anhängen, Bilder uvm.
Screenshot des Tools-Menüs im KI-Chat mit aktivierbaren Funktionen wie Websuche, Bildmodus und Code-Interpreter.
Websuche, Code- und Bildgenerierung
Screenshot einer KI-Antwort mit vorgeschlagenen Folgefragen und Produktdarstellung zur geführten Recherche.
Automatische Folgefragen
Screenshot des Agents „ME-Expert E-Mail“ mit Entwurf einer Antwortmail auf Basis interner Wissensquellen.
E-Mails automatisch beantworten
Screenshot eines privaten Chats und der Channel-Struktur mit eingeschränkten Bereichen für Teams wie Elektronik oder Konstruktion.
Privater Chat, Beschränkte Channels
Screenshot des Agents „ME-Expert Arbeiten“ mit generierter Stellenanzeige und Aufgabenliste aus dem internen Kontext.
Stellenausschreibungen mit dem Arbeits-Agents
  • Speech-to-Text (STT) / Inhalte aufsprechen
  • Konversation mit der KI (Voice-/Dialog-Interaktion)
  • Upload & Verarbeitung von PDFs
  • Bildfunktionen (Bilder auslesen, Bilder generieren)
  • Internet-Suche (aktivierbar)
  • Code-Fähigkeiten (Code erzeugen & interpretieren, je nach Modell/Setup)
  • Chat-Organisation & Zusammenarbeit
    • Chats sinnvoll benennen, in Ordner verschieben
    • Chats zwischen Mitarbeitenden teilen/referenzieren
    • Notizen erstellen & teilen
  • Channels/Arbeitsräume für Teams (z. B. Konstruktion, Elektronik) inkl. KI „dazuholen“ per Markierung
  • Prompt-Assist/Prompt-Rewrite (Unterstützung für Nicht-KI-Natives beim Formulieren)
  • Feedback- & Evaluationsmechanismus (Daumen hoch/runter) zur Qualitätsmessung und zum gezielten Nachschärfen von Prompts & Wissensbestand
  • Mechanismus für Folgefragen (führt Nutzer durch Themen, triggert erneut Wissensabfragen)
  • Skalierbarer Rollout für ca. 50 Mitarbeitende (Pay-per-Use statt viele Einzelaccounts)
  • Kostenkontrolle durch nutzungsbasierte Abrechnung statt flächendeckender ChatGPT-/SaaS-Lizenzen

Weniger Komplexität, mehr Abschlussstärke

Kürzere Reaktionszeiten im Tagesgeschäft
Anfragen landen seltener in internen Weiterleitungsketten. Vertriebs- und Supportteams kommen schneller zu belastbaren Fakten. Das senkt Wartezeiten für Kund:innen und entlastet Expert:innen, weil Standardfragen direkt beantwortet werden.
Sicherer KI-Einsatz ohne Datenabfluss
Mitarbeiter:innen nutzen einen internen Chat statt verteilter Einzelaccounts. Sensibles Wissen bleibt im Unternehmen und ist je Agent steuerbar. Das schafft Kontrolle über Quellen, Nutzung und Weiterentwicklung der Wissensbasis.
Mehr Produktivität durch direkten Wissenszugang
Datenblätter, Anschlussbelegungen und technische Spezifikationen sind in Sekunden verfügbar. Teams müssen nicht mehr durch viele Seiten und Dokumente navigieren. Das hilft besonders bei häufigen Fragen und bei neuen Kolleg:innen.

Unsere Leistung: Interne KI mit Wissensdatenbank sicher im Alltag verankert

Wissensbasis aufgebaut und laufend erweitert: Wir machten verteiltes Produkt- und Prozesswissen auffindbar. Datenblätter, Wiki und interne Doku wurden in eine nutzbare Wissensbasis überführt. Antworten sind schnell prüfbar, weil Quellen verlinkt bleiben.
Schlüsselpersonen entlastet und Reaktionszeiten verkürzt: Wir reduzierten Weiterleitungen und Rückfragen an wenige Expert:innen. Vertrieb und Support finden Fakten selbst. Das senkt Unterbrechungen in Entwicklung und Produktmanagement.
Agents vorkonfiguriert und Nutzung geführt: Wir richteten Agents für klare Aufgaben ein. So starten Mitarbeiter:innen im richtigen Modus. Das verbessert Qualität und sorgt für konsistente Ergebnisse je Anwendungsfall.
Governance, Rechte und Datenschutz gesichert: Wir stellten die KI intern bereit und steuerten Zugriffe sauber. Rollen und Rechte schützen sensible Wissensräume. So bleibt Wissen im Unternehmen, ohne Datenabfluss in private Accounts.
Belegbarkeit und Retrieval-Logik umgesetzt: Wir sorgten für nachvollziehbare Antworten mit Quellenlinks. Die KI stellt mehrere Suchanfragen pro Frage und liest bei Bedarf viele Quellen. So steigt Trefferquote und Vertrauen in Ergebnisse.
Rollout wirtschaftlich skalierbar gemacht: Wir machten den Einsatz für rund 50 Mitarbeiter:innen möglich. Die Kosten bleiben steuerbar durch nutzungsbasierte Abrechnung. So entsteht Nutzen ohne Lizenzexplosion.

Wir bringen KI in den Arbeitsalltag mittelständischer Weltmarktführer

KI ist heute verfügbar, leistungsfähig und sicher einsetzbar. Trotzdem bleibt der messbare Effekt in vielen Unternehmen aus. MORGEN bringt KI in den Arbeitsalltag und sorgt dafür, dass KI dort wirkt, wo sie Prozesse unterstützt, Entscheidungen verbessert und messbare Wirkung entfaltet.

KI Implementierung
Jonas Reuter
Jonas Reuter
Geschäftsführer, Partner

Mittelständischen Unternehmen können nur schwer einschätzen, was KI leisten kann. Deshalb entwickeln wir einen kostenfreien Prototypen mit Ihren Daten und zeigen Ihnen konkret, wie KI Ihren Arbeitsalltag erleichtert.

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